Schlagzeilen

aus der Printausgabe vom 24. November 2014

EU-Finanzminister wollen Agrarkrisenreserve nicht antasten

Die EU-Finanzminister haben einen Weg gefunden, wie die Hilfsmaßnahmen wegen des Russlandembargos finanziert werden können, ohne die Krisenreserve des EU-Agrarhaushalts anzutasten. Offenbar ist doch mehr Spielraum vorhanden, als noch vor kurzem gedacht. Das ändert zwar nichts daran, dass die Direktzahlungen um 1,3 % gekürzt werden, aber es besteht weiter die Möglichkeit auf eine Erstattung im nächsten Jahr. Unterdessen ließen Rat und Europaparlament die Verhandlungen über den Gesamthaushalt eskalieren: Weil keine fristgerechte Einigung zustande kam, muss die EU-Kommission einen neuen Vorschlag machen. (...)