aus der Printausgabe vom 30.08.2010

Weizen: An den Exportmärkten werden die Karten neu gemischt

LONDON/PARIS/CHICAGO. An den Exportmärkten für Weizen werden die Karten neu gemischt. Ein schlechteres Blatt als in den Vorjahren haben die Lieferanten aus dem Schwarzmeerraum, da nach kleinen Ernten in Russland, der Ukraine und Kasachstan 2010/11 nur geringe Exportüberschüsse anfallen dürften.

Beim IGC geht man aktuell davon aus, dass die drei Länder zusammen in der laufenden Kampagne allenfalls 14 Mio t Weizen ausführen können, während es 2009/10 noch 36 Mio t waren. Besonders drastisch soll der Schnitt im dürregeplagten Russland ausfallen. In die entstehende Lücke dürfte vor allem die US-Konkurrenz springen. (...)